MediaCampus – die neue Website
22. JanIm Zuge des neuen Erscheinungsbildes von MediaCampus entwickelte ich auch eine neue Website. Was sich so beiläufig anhört, war ein Prozess, der längerfristig geplant wurde und (erfreulicherweise) auch zu der einen oder anderen Diskussion in unserem Team führte. Schnell war klar, dass wir uns inhaltlich auf der alten Website übernommen hatten und nun etwas konkreteres und schlankeres her musste.
Die Kernthemen, mit denen sich die Initiative beschäftigt, sind Studierendenprojekte aus dem Medienbereich, Events und interessante Meldungen für die Medienstudierenden. Wir sind froh, dass uns das mittlerweile klar ist! Die Projekte waren schon auf der ersten Website in eine Datenbank ausgegliedert – das sollte so bleiben. Was übrig blieb, waren die Meldungen und Events. Schnell war klar, dass das Content Management System Typo3 nicht mehr angebracht war, sondern ein schlankes Weblog mit dem System WordPress her musste. Das System bietet Redakteuren ein vorbildlich einfaches Backend, was die Veröffentlichung von Meldungen unterstützt.
Das Design orientiert sich an der neuen Linie von MediaCampus, seriös und zurückhaltend. Die Themen und Zielgruppen sollen im Vordergrund stehen. Kommt man auf die neue Website, wird man durch die vier symbolischen Figuren begrüßt, die unsere vier Zielgruppen darstellen. Im Mittelpunkt stehen Studierende und TU-Mitarbeiter, die bislang unsere volle Aufmerksamkeit erhalten, solange sich die Initiative noch im Aufbau befindet.
Im Weblog eingebunden sind unsere beiden Kommunikationskanäle Twitter und Facebook. Die beiden Social Networks sind Teil einer kleinen Social Media Strategie, die unsere Kommilitonen und Dozenten dort abholen soll, wo sie sich im Web aufhalten. Alle relevanten Informationen veröffentlichen wir zusätzlich in diesen Netzwerken. Wir versprechen uns somit mehr Erstkontakte zu weiteren Personen, die anschließend auf unser Blog und somit unsere Aktionen aufmerksam gemacht werden. Für die „Fütterung“ der Netzwerke zeigt sich derzeit Patrick aus dem PR-Team verantwortlich. Die Resonanz ist zufriedenstellend: Wir haben um die 80 “Fans” auf Facebook und knapp 200 Follower auf Twitter.
Ich plane derzeit, die Funktionen der Website noch zu erweitern, um Events besser ankündigen zu können. Die Besucher sollen sich schneller über bevorstehende Events informieren können. Noch habe ich mich aber nicht entschieden, ob ich WordPress durch ein Eventkalender-Modul erweitere oder ob ich einen externen Dienst, wie z.B. venteria verwenden werde.
MediaCampus – das Problem mit der Botschaft
05. Aug
Nachdem das neue Logo und damit ein „Neustart“ für die öffentliche Wahrnehmung von MediaCampus ins Leben gerufen wurde, geht es jetzt weiter darum, konkrete Maßnahmen umzusetzen die das Projekt weiter voran bringen.
Die Intention des Projekts, die vier Zielgruppen (Interessierte, Studierende, Dozenten und Unternehmen) zum miteinander kommunizieren zu bringen setzt voraus, dass hierfür auch eine Basis geschaffen wird, über die kommuniziert wird: Eine technische Plattform, und der Inhalt. Unser bisherige Basis war lediglich unsere Website und die Projektdatenbank. Beides ist in vielen Belangen nicht optimal. Zu viel Text, zu unverständlich, zu schwammig.
Das Problem
Die Botschaft. Wann immer man TU-Studierende, die mit MediaCampus noch nicht in direktem Kontakt standen, über das Projekt befragt, bekommt man zweierlei Antworten: Entweder „nie gehört“ oder „die präsentieren Projekte“. Letzteres ist nicht falsch. Aber es ist schlicht nicht die Eigenschaft, mit der wir ausschließlich in Verbindung gebracht werden wollen. Die Projektdatenbank ist nur Mittel zum Zweck, Studierende in Projekten zum kooperieren bewegen zu wollen.
Was lernen wir also? Man nimmt uns nur mit dem wahr, was wir wirklich tun. Denn die Datenbank ist auf Studentenseite das Einzige, was MediaCampus bisher in die Realität umgesetzt hat. Dass diese Datenbank einen zweifelhaften Mehrwert bietet (was man der mäßigen Teilnahme entnehmen kann) scheint ein weiteres Problem zu sein. Der Grund: Zum einen die Datenbank selbst (schlechte Usability), zum anderen der Mehrwert der Datenbank, der nicht sofort einleuchtet und falsch kommuniziert wurde.
Unsere Lösung
… setzt nun an verschiedenen Punkten an.
- Unsere Eigenpräsentation: Klarere Botschaft. Die Idee von MediaCampus muss weiter im Vordergrund stehen und klarer verständlich sein. Die Idee ist nicht so kompliziert, als das sie 1.000 Worte bräuchte. Eigentlich ist sie so einfach, dass sie in ein paar Bildern kommuniziert werden kann. Deshalb habe ich in einer ruhigen Stunde vier Piktogramme entworfen, die unsere Zielgruppen symbolisch darstellen.

Die Zielgruppensymbole. Interessierte, Studierende, Mitarbeiter, Unternehmen
Uns geht es also darum, die vier Zielgruppen kommunikativ zusammen zu bringen, wobei die Art und Weise diese Kommunikation unterschiedlich ist. Ein Beispiel dabei ist die Projektdatenbank, über die Studierende nach außen kommunizieren können, was sie geleistet haben oder für was sie noch Mitstreiter suchen. Die Symbole werden Aufgaben unser Basiskommunikation von MediaCampus übernehmen.
- Ich hatte eingangs erwähnt, dass wir eine Kommunikationsbasis schaffen müssen. In dem vor kurzem veröffentlichten Social Media Marketing Leitfaden stellt die BITKOM anschaulich die Leistungsfähigkeit des Dreigestirns Blog-Twitter-Facebook dar. Dieses Dreigespann soll nun auch auch den MediaCampus-Karren in Fahrt bringen. Unsere Website wird ein Weblog mit Extras. Dabei stellt das Weblog die inhaltliche Basiskomponente dar, in der MediaCampus Gespräche in Gang bringen soll: Vorstellung von studentischen Projekten, Neuigkeiten für die Medienstudiengänge und vor Allem interessante interne Informationen. Facebook (bzw. StudiVZ und vielleicht auch das sPi) ist für uns ein Marktplatz, auf dem wir für unsere Idee schreiben (oder besser: schreien?) werden. Neben der direkten Offline-Ansprache ist dies der Erstkontakt zu vielen Studenten. Twitter dient letztendlich als eine Art Hybridmedium für eine Mischung aus Newsverbreitung und networking-tool. Aber auch als Monitoring- und Feedback-Tool.
- Die Datenbank, unser Baby. Wie schon erwähnt wird sie derzeit überarbeitet. Wir möchten eine deutlich höhere Usability erreichen. Einfache Bedienung, leichte Verständlichkeit, ein besseres Look & Feel. Leider fehlen uns die technischen Ressourcen, um das Projekt in der Geschwindigkeit voran zu treiben, in der es mir lieb wär.
Trotz der genannten neuen Kommunikationsmaßnahmen, bleibt unsere wichtige Aufgabe, die Kompetenzen von MediaCampus zu erweitern. Wir werden unsere Tätigkeit im neuen Semester auf dem Campus weiter ausbreiten – vor allem offline. Social Media Marketing ist cool. Aber nicht immer eindrucksvoll genug. Schließlich brauchen wir eine Dinge, über die wir in unserer Kommunikationsbasis sprechen können.
frischr-Blog mit iPhone-View
08. Nov
Vom BarCamp Berlin III habe ich ja bereits live gebloggt, per iPhone und endsprechender App versteht sich. Nur die Ansicht des Blogs war bisher auf dem kleinen Bildschirm noch suboptimal. Warum klagen, es gibt doch längst Abhilfe in Form des feinen PlugIns WPtouch welches in WordPress-Blogs eine fürs iPhone optimierte Webansicht generiert. Dafür muss das PlugIn lediglich hochgeladen und aktiviert werden.
Weblogs – das Ende des traditionellen Journalismus?
21. Okt
Wie lässt sich die gesellschaftliche Bedeutung von Weblogs näher betrachten? Wie lässt sich das Verhältnis von Weblogs und dem professionellem Journalismus beschreiben? Konkurrenz, Ergänzung oder Integration? Die Fragestellung „Weblogs- das Ende des traditionellen Journalismus?“ spielt zunehmend eine wichtige Rolle. An der Wissenschaft ging die Entwicklung der Weblogs nicht spurlos vorüber. Fachpublikationen erkennen im Aufkommen der Blogs eine heimliche Medienrevolution und identifizieren Weblogs als neue Meinungsmacher. Wie sich diese Meinungen herleiten und ob Weblogs wirklich das Ende des traditionellen Journalismus betreiben habe ich gemeinsam mit einer Kommilitonin in der folgenden Hausarbeit recherchiert.
Die Hausarbeit hat durch die Seminarleiterin eine subjektiv sehr gute Bewertung erhalten.
Weblogs – das Ende des traditionellen Journalismus (Download)
BarCamp Berlin 3
17. OktDann will ich mal der ausdrücklichen Bitte von Frau antischokke nachkommen und das heute Abend mit der Welcomeparty beginnende BarCamp Berlin 3 begleiten. Ich bin gespannt:
- Kommt der BarCamp-Flair auch bei über 600 Personen auf?
- Wird auf diesem internationalen BarCamp wirklich englisch gesprochen? (ich glaube nicht)
- Gibt es wieder viele interessante neue Kontakte?
- Halte ich diesmal eine Session?
Also, ich werde berichten. Let’s BarCamp!


