MediaCampus – das Problem mit der Botschaft
05. Aug
Nachdem das neue Logo und damit ein „Neustart“ für die öffentliche Wahrnehmung von MediaCampus ins Leben gerufen wurde, geht es jetzt weiter darum, konkrete Maßnahmen umzusetzen die das Projekt weiter voran bringen.
Die Intention des Projekts, die vier Zielgruppen (Interessierte, Studierende, Dozenten und Unternehmen) zum miteinander kommunizieren zu bringen setzt voraus, dass hierfür auch eine Basis geschaffen wird, über die kommuniziert wird: Eine technische Plattform, und der Inhalt. Unser bisherige Basis war lediglich unsere Website und die Projektdatenbank. Beides ist in vielen Belangen nicht optimal. Zu viel Text, zu unverständlich, zu schwammig.
Das Problem
Die Botschaft. Wann immer man TU-Studierende, die mit MediaCampus noch nicht in direktem Kontakt standen, über das Projekt befragt, bekommt man zweierlei Antworten: Entweder „nie gehört“ oder „die präsentieren Projekte“. Letzteres ist nicht falsch. Aber es ist schlicht nicht die Eigenschaft, mit der wir ausschließlich in Verbindung gebracht werden wollen. Die Projektdatenbank ist nur Mittel zum Zweck, Studierende in Projekten zum kooperieren bewegen zu wollen.
Was lernen wir also? Man nimmt uns nur mit dem wahr, was wir wirklich tun. Denn die Datenbank ist auf Studentenseite das Einzige, was MediaCampus bisher in die Realität umgesetzt hat. Dass diese Datenbank einen zweifelhaften Mehrwert bietet (was man der mäßigen Teilnahme entnehmen kann) scheint ein weiteres Problem zu sein. Der Grund: Zum einen die Datenbank selbst (schlechte Usability), zum anderen der Mehrwert der Datenbank, der nicht sofort einleuchtet und falsch kommuniziert wurde.
Unsere Lösung
… setzt nun an verschiedenen Punkten an.
- Unsere Eigenpräsentation: Klarere Botschaft. Die Idee von MediaCampus muss weiter im Vordergrund stehen und klarer verständlich sein. Die Idee ist nicht so kompliziert, als das sie 1.000 Worte bräuchte. Eigentlich ist sie so einfach, dass sie in ein paar Bildern kommuniziert werden kann. Deshalb habe ich in einer ruhigen Stunde vier Piktogramme entworfen, die unsere Zielgruppen symbolisch darstellen.

Die Zielgruppensymbole. Interessierte, Studierende, Mitarbeiter, Unternehmen
Uns geht es also darum, die vier Zielgruppen kommunikativ zusammen zu bringen, wobei die Art und Weise diese Kommunikation unterschiedlich ist. Ein Beispiel dabei ist die Projektdatenbank, über die Studierende nach außen kommunizieren können, was sie geleistet haben oder für was sie noch Mitstreiter suchen. Die Symbole werden Aufgaben unser Basiskommunikation von MediaCampus übernehmen.
- Ich hatte eingangs erwähnt, dass wir eine Kommunikationsbasis schaffen müssen. In dem vor kurzem veröffentlichten Social Media Marketing Leitfaden stellt die BITKOM anschaulich die Leistungsfähigkeit des Dreigestirns Blog-Twitter-Facebook dar. Dieses Dreigespann soll nun auch auch den MediaCampus-Karren in Fahrt bringen. Unsere Website wird ein Weblog mit Extras. Dabei stellt das Weblog die inhaltliche Basiskomponente dar, in der MediaCampus Gespräche in Gang bringen soll: Vorstellung von studentischen Projekten, Neuigkeiten für die Medienstudiengänge und vor Allem interessante interne Informationen. Facebook (bzw. StudiVZ und vielleicht auch das sPi) ist für uns ein Marktplatz, auf dem wir für unsere Idee schreiben (oder besser: schreien?) werden. Neben der direkten Offline-Ansprache ist dies der Erstkontakt zu vielen Studenten. Twitter dient letztendlich als eine Art Hybridmedium für eine Mischung aus Newsverbreitung und networking-tool. Aber auch als Monitoring- und Feedback-Tool.
- Die Datenbank, unser Baby. Wie schon erwähnt wird sie derzeit überarbeitet. Wir möchten eine deutlich höhere Usability erreichen. Einfache Bedienung, leichte Verständlichkeit, ein besseres Look & Feel. Leider fehlen uns die technischen Ressourcen, um das Projekt in der Geschwindigkeit voran zu treiben, in der es mir lieb wär.
Trotz der genannten neuen Kommunikationsmaßnahmen, bleibt unsere wichtige Aufgabe, die Kompetenzen von MediaCampus zu erweitern. Wir werden unsere Tätigkeit im neuen Semester auf dem Campus weiter ausbreiten – vor allem offline. Social Media Marketing ist cool. Aber nicht immer eindrucksvoll genug. Schließlich brauchen wir eine Dinge, über die wir in unserer Kommunikationsbasis sprechen können.
MediaCampus Ilmenau – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
08. Apr
Die erfreuliche Nachricht: Das Projekt wächst und wächst. Mittlerweile ist das Team von MediaCampus 14 Leute stark plus acht Erstsemester, die im Rahmen des Faches “Elektronische Dokumente” unter Aufsicht von mir einen neuen Corporate Design Leitfaden entwickeln. Leider entpuppt sich die Entwicklung der Projektpräsentationsplattform als ein langwieriges Teilprojekt.
Nun aber der Reihe nach. Unsere bisherige Website war ein Schnellschuss, als es sich vor ziemlich genau einem Jahr abzeichnete, dass MediaCampus gegründet wird. WIr brauchten eine Eigenpräsentation, die möglichst kostengünstig ist, weil wir bislang keinerlei monetäre Einnahmen haben. Daraus entstand die derzeitige Website. Ziemlich schnell war klar, dass das erste Tool, mit dem wir an die Öffentlichkeit gehen wollen eine Präsentationsplattform ist, welche die medialen Projekte von Studenten der TU Ilmenau präsentiert und archiviert. Als ad hoc-Lösung musste ein missbrauchtes News-System für Typo3 herhalten, in das fleißige Hände unsere Redaktions-Ressorts die Projekte eingeben. Effektiv ist was anderes…
Nach der KickOff-Veranstaltung im Oktober 2008 kamen drei Medientechnologie-Studenten auf uns zu und fragten uns, ob sie ihr Innovationsprojekt (prüfungsrelevant) im Rahmen von MediaCampus machen könnten. Wir einigten uns darauf, dass sie eine Datenbank für die Projekte erstellen, die ermöglicht, dass Studenten ihre Projekte selbständig einstellen und pflegen können.
Leider klang diese Idee vielversprechender, als sie später wirklich realisiert wurde. Die an sich simple Entwicklung zog sich sehr lange hin, zumal die Verteidigung des Innovationsprojekts erst auf Mitte März datiert war. Dank der Unterstützung von Friedrich konnten wir eine konkrete Anforderung für die Datenbankstruktur an das Team weiterleiten, welche diese auch umsetzten. Das Ende vom Lied ist, dass ich nach viel nerven und drängeln jetzt eine Datenbank habe, die zwar Projekte aufnehmen und verwalten kann, jedoch noch keinerlei Einbindung in die MediaCampus-Website hat, geschweige denn User verwalten kann. Erschwert wird die gesamte Implementierung noch dadurch, dass wir momentan nur einen Mitarbeiter im Ressort Technik haben und er offenbar mit den Aufgaben teilweise überfordert ist. Jedenfalls sehe ich momentan meine Aufgabe darin, ständig zu drängeln, dass es weitergeht und parallel weiteres Personal für das Technikressort zu akquirieren.
Der gesamte Technikbereich bereitet mir zur Zeit etwas Bauchschmerzen. Es geht nicht so voran, wie ich es mir gewünscht hätte. Und dadurch sind dem gesamten MediaCampus-Projekt etwas die Hände gebunden, weil wir einige Dienstleistungen, die wir gerne bieten würden, derzeit nicht umgesetzt werden können. Ich hoffe, dass sich bald weitere Mitarbeiter finden.
MediaCampus ist eine studentische Initiative an der TU Ilmenau, die ich im März 2008 gründete und seit dem leite. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht die Medienstudiengänge der TU Ilmenau in ein besseres öffentliches Licht zu stellen und vor allem erst einmal bekannt zu machen. Dafür sieht sich MediaCampus vor allem als Dachmarke und will die Kommunikation der viel Zielgruppen stärken: Studierende der TU, Dozenten der TU, Unternehmen und Studieninteressierte.
Weblogs – das Ende des traditionellen Journalismus?
21. Okt
Wie lässt sich die gesellschaftliche Bedeutung von Weblogs näher betrachten? Wie lässt sich das Verhältnis von Weblogs und dem professionellem Journalismus beschreiben? Konkurrenz, Ergänzung oder Integration? Die Fragestellung „Weblogs- das Ende des traditionellen Journalismus?“ spielt zunehmend eine wichtige Rolle. An der Wissenschaft ging die Entwicklung der Weblogs nicht spurlos vorüber. Fachpublikationen erkennen im Aufkommen der Blogs eine heimliche Medienrevolution und identifizieren Weblogs als neue Meinungsmacher. Wie sich diese Meinungen herleiten und ob Weblogs wirklich das Ende des traditionellen Journalismus betreiben habe ich gemeinsam mit einer Kommilitonin in der folgenden Hausarbeit recherchiert.
Die Hausarbeit hat durch die Seminarleiterin eine subjektiv sehr gute Bewertung erhalten.
Weblogs – das Ende des traditionellen Journalismus (Download)
MediaCampus – es wird konkret
24. Aug
Die längere Blogpause hier heißt zum Glück nicht, dass uns die Projekte ausgegangen sind. Das Gegenteil ist der Fall. Aber durch die Prüfungsphase an der Uni fehlte einfach etwas die Zeit.
Wie sieht es also aus beim MediaCampus? Inzwischen haben sich viele Teams getroffen und hervorragende Arbeit geleistet. Nachdem das Konzept für das Projekt beschlossen und für gut befunden wurde, ging es an die konkrete Planung einer Roadmap und die entsprechende Umsetzung der ersten Teilprojekte:
- Formulierung von Zielgruppenspezifischen Texten zur Erklärung des Projektes. Das heißt, unser Konzept muss so formuliert werden, dass die jeweilige Zielgruppe die Idee des Projektes versteht und ihren individuellen Vorteil darin sieht. Keine ganz leichte Aufgabe, weil die Texte natürlich für verschiedene Medien konzipiert werden müssen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass alle Texte unkompliziert zu lesen sind, dabei allerdings dennoch den Anspruch haben, vollständig zu sein, das heißt alle wichtigen Aspekte des MediaCampus zu berücksichtigen.
Die Aufgabe ist dem Team ganz hervorragend gelungen und wir freuen uns bald mit den Texten an die Öffentlichkeit zu gehen, um von unserem Projekt zu überzeugen.
PR-Konzept für MediaCampus. Um zum Stichtag nach Plan mit der Arbeit zu beginnen, muss sämtliche öffentliche Kommunikation des MediaCampus geplant sein. Um überhaupt etwas vorweisen zu können, muss eine Plattform geschaffen werden, in der sich Interessierte über das Projekt informieren können. Naheliegend ist es dabei, die umfangreichste, günstigste und die am meisten anzupassende Variante zu nutzen: einer Website. Das Konzept über Funktionen, Darstellung und Inhalt der Website steht mittlerweile auch.
Das Konzept sieht u.a. vor, dass die Website vor allem eine gute Lesbarkeit von Texten darstellen soll, dabei aber nicht zu trist wirken darf. Aus dem Konzept wurde anschließend ein Designentwurf realisiert, hier rechts zu sehen. Diese Website beinhaltet bisher lediglich die Präsentation des MediaCampus-Projekts. Was sie noch nicht enthält sind die Medienprojekte der Universität, die in Zukunft ebenfalls präsentiert werden.- Ausschreibung eines Medienprojektes zur Entwicklung eines PR-Konzepts. Die Prüfungsordnung für Medienwissenschafts-Studenten der TU Ilmenau sieht vor, im Laufe des Grund-/Bachelor-Studiums ein Medienprojekt zu planen und zu realisieren. Die Studierenden sind dabei immer an guten und interessanten Auftraggebern interessiert, denen sie mit ihrem Medienprojekt zuarbeiten können. Aus diesem Grunde haben wir uns dazu entschieden zu dem ohnehin schon tollen Team noch Verstärkung zu holen: Interessierte Studierende sollen im Auftrag des MediaCampus ein PR-Konzept entwickeln, welches u.a. die Planung einer Kickoff-Veranstaltung Ende Oktober, sowie die weitere Öffentlichkeitsarbeit nach der Kickoff-Veranstaltung beinhaltet.
- Technische Umsetzung der eigenen Website sowie der Projektpräsentations-Website. Was geplant wird, will auch umgesetzt werden – und das nach Möglichkeit pünktlich zur Kickoff-Veranstaltung.
- Akquise von existierenden Medienprojekten. Eine leere Website ist langweilig. Deshalb werden vor dem Stichtag im Oktober einige Projekte akquiriert, die anschließend in die Medienprojekt-Datenbank hinzugefügt und präsentiert werden.
Buecherwecker.de – Studententipp
19. JunFür viele Studenten steht die unangenehme Zeit eines jeden Semesters wieder vor der Tür. Fuer viele ist diese Zeit zwangsläufig mit dem Ausleihen vieler Bücher aus der örtlichen Bibliothek verbunden. Hier ein Tipp, zum Sparen von Mahnkosten.
Sven Stefani verfolgt dieses ehrgeizige Projekt, vergessene Bücher und unnötige Mahnkosten der Vergangenheit angehören zu lassen. Dazu registriert man sich auf buecherwecker. de um dort dann aus einer umfangreichen Liste die eigene Unibibliothek auszuwählen. Die meisten Unibibliotheken nutzen mittlerweile eine Online-Benutzerkonto und genau das nutzt der Bücherwecker. Um den Dienst also nutzen zu können, muss man entweder die Zugangsdaten zu den Bibliothekssystemen in die Bücherwecker-Datenbank speicher oder auf einem eigenen Webspace im Internet hinterlegt werden. Dafür wird dann das BücherweckerRemote-Skript benötigt.
Bücherwecker entstand aus privatem Engagement, weshalb es nicht auszuschließen ist, dass mal ein Fehler bei der Kommunikation zwischen den Datenbanken auftritt. Gerade, wenn die Unibibliotheken etwas an ihren Benutzerkonten ändern, ohne dies vorher mitzuteilen. Aber gerade Datenschutz schreibt der Autor groß, weshalb man sich zumindest hier keine Gedanken machen sollte.
