SocialMediaCamp – SocialMedia Monitoring Tools

SocialMediaCamp – SocialMedia Monitoring Tools

25. Jun

Lgo_SMC2009

Erste Session ist durch: Social Media Monitoring von @stefanHH. Wie ist der Status Quo, was gibt es für Tools?

Tools gibt es massig. Und vor allem unterscheiden sich die Tools alle recht wenig voneinander. Sie tun im Grunde das gleiche: Das (soziale) Web crawlen auf der Suche nach Meinungen zu bestimmten Keywords. Bessere Tools können Stimmungen erkennen und Reports aufwändig und übersichtlich darstellen.

Eine Liste an Tools

kostenlos oder freemium

Technorati, Google Blog Search, Twingly, Social Mention Search, Filtrbox, Addict-to-matic, StepRep

kostenpflichtig

trackur, Scoutlabs, radian 6 (ein sehr ausgereiftes Tool), Techrigy SM 2 (gutes, umfangreiches Tool, bedarf eine gewisse Einarbeitungsphase, recht teuer, funktionier nicht gut für DE), Synthesio (FR), Infegy Socialradar, BlueReport (CH), cloudtracker (noch im alpha-Stadium, DE)

Ein Herz für Blogs

Ein Herz für Blogs

21. Apr

ein-herz-fuer-blogs

Kai Müller vom stylespion kommt mal wieder mit einer schönen Idee um die Ecke: Heute, am 21.04.2009, veröffentlichen alle Blogs die mögen ihre Favorites in der deutschsprachigen Bloglandschaft. Hier habe ich mal drei Favorites aus meinem Feedreader gegriffen, alpha-Blogger werden ignoriert.

Pudoblog

Friedrich Lindenberg, Student der Angewandten Medienwissenschaft in Ilmenau (genau wie ich) beschäftigt sich unregelmäßig, dann aber tiefgründig mit Medienthemen, wie der (Un-)Sinn von twitter. Dabei geht er auch gerne mal hypothetisch vor und lässt sich nicht von vorgegebenen Denkmustern einschränken. Wer mal über den Tellerrand schauen möchte oder Denkanstöße sucht, sollte hier vorbeischauen.

Web 2.0 & Recht von Dr. Carsten Ulbricht 

Dr. Ulbricht habe ich auf dem BarCamp Jena 2007 kennengelernt, wo er eine sehr aufschlussreiche Session über die Reichweite von Haftung deutscher Blogger sprach. Sein Blog behandelt ebenfalls solche Themen, die durchweg einen gut recherchierten und fundierten Eindruck machen. Ich bin wahlig kein Jurist, weshalb mein Urteil sicher nicht allgemein gültig ist. Aber Zusammenhänge und Quellen geben immer wieder Anstoß zum Nachdenken und recherchieren. Wusstet Ihr z.B. schon von der Unternehmergesellschft (UG), welche die deutsche ur-GmbH reformieren soll und seit Juni 2008 existiert?

St. Oberholz

Eigentlich schade, dass den Gästen der einschlägigen Medienszenekneipe in Berlin, dem St. Oberholz, so wenig verloren geht. Sonst hätten die Macher des Blogs nämlich mehr zu schreiben und ich mehr zu lachen. In wunderbaren Anekdoten und ersponnenen Geschichten zu den Fundstücken der Gäste schreiben hier die Leute vom St. Oberholz.

re:publica’09 – ein re:view zu Bundesdatenschutzbeauftragten Schaar

re:publica’09 – ein re:view zu Bundesdatenschutzbeauftragten Schaar

07. Apr

Das war sie also, die re:publica’09. Ich fuhr hin mit großen Erwartungen, geweckt durch die vielen bunten Berichte und multimedialen Schmankerl aus dem letzten Jahr. An unterschiedlichen Stellen wurde schon ausführlich über die Bloggerkonferenz berichtet. Ich kann mich größtenteils der Meinung anschließen, dass die diesjährige re:publica erst etwas an Fahrt gewinnen musste, um interessant zu werden, am zweiten und dritten Tag allerdings einige nachhaltige Highlights vorzuweisen hatte.

Für mich stand im Vordergrund viele Leute wieder zu sehen und den Konferenz-Highlights wie Cory Doctorow, Jimbo Wales und Lawrence Lessig zu lauschen. Insofern waren die Tage für mich erfolgreich.

Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar (c) re:publica

Auf einen Vortrag möchte ich noch mal genauer eingehen: Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar zur aktuellen Lage in Deutschland. Herr Schaar eröffnete den zweiten Tag mit einer Ansprache im Friedrichstadtpalast und den Worten, dass der Datenschutz mal wieder in der Presse sei und das nicht deshalb, weil er besonders gut funktioniere. Sehr richtig. Die aktuelle Situation in Deutschland zeichne sich vor allem durch zahlreiche Baustellen aus. Die hälfte seines Vortrags sprach Schaar über veruntreute Bankdaten, Bonuskarten und Mitarbeiterüberwachung in Unternehmen (gähn). Mit offenbar gutem Grund ging er nur knapp auf die aktuelle Situation des Datenschutzes in der Weblandschaft ein. Die Vorratsdatenspeicherung sei keine Lösung, er wolle ebenfalls keine Zensur durch Sperrung von Webseiten. Auch erkannte er, dass es nicht ausreiche einen Datenschutzgipfel einzuberufen und verwies das Publikum auf ihre Bundestagsabgeordneten, um diesen das Interesse an Datenschutz mitzuteilen.

Grundsätzlich ist es erfreulich, dass Schaar eine nachhaltige Lösung fordert, nämlich durch mehr Bildung im Informationszeitalter zu lehren, dass der Umgang mit Daten zu gestaltet werden soll, dass ein Risiko minimiert wird. Wie dies jedoch konkret aussehen könnte, blieb Schaar den Zuhörern schuldig. Eine erste konkrete Forderung kam von Tim Pritlove (Chaos Radio Express), der sich aus dem Publikum zu Wort meldete, eine Art DRM-System für persönliche Daten einzuführen. Dies lehnte Schaar mit der Begründung ab, dass dies zu kompliziert sei und außerdem dafür eine zentrale Stelle für Daten-Authentifizierung geschaffen werden müsste.

Leider nutzte Schaar seine Rede nicht, um sich mit konkreten Vorschlägen oder Forderungen an die versammelte Webworkerschaft zu wenden. Sieht also leider so aus, als müssten wir erstmal weiter mit Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung, personalisierter Werbung und Spam leben.

Photo under CC BY-NC by Daniel Seiffert

Flickermood 2.0 – für Typofans

Flickermood 2.0 – für Typofans

26. Feb

Flickrmood 2.0. Einfach weil’s so großartig gemacht ist und das Herz eines Typoliebhabers höher schlagen lässt. Ganz großes Kino! Wer hat’s gemacht? Sebastian Lange. Die Musik ist übrigens von Forss.

Was mir ganz besonders gefällt ist das Zusammenspiel von Animation und Musik. Angenommen, man könnte sich eine Animation dieser Art in iTunes laden, ich glaube, ich hätte das erste Mal einen Grund gefunden mir Visualisierungen anzuschauen :-)

E-Mails verschlüsseln unter Mac OS X

E-Mails verschlüsseln unter Mac OS X

15. Feb

Eigentlich sollte es so selbstverständlich sein, wie das E-Mails schreiben an sich: Die Mails zu verschlüsseln. Würde heute noch jemand Onlinebanking betreiben ohne eine gesicherte Verbindung? Wohl kaum, weil es zu leicht ist, diese Verbindung abzuhören. Leider kommt es immer wieder vor, dass auch Mails abgehört werden. Dazu muss man nicht mal die Leitung selbst anzapfen. Als Interessierter mit bösen Absichten könnte man einfach jede Mail als Blindkopie an eine weitere Mailadresse weiterleiten lassen. Entweder über das Domain-Verwaltungsinterface mit schlechtem Kennwort oder per Hack direkt im Computer des Versenders. Ein für alle Mal Abhilfe schafft die Verschlüsselung des Mailinhaltes. Unter Mac OS X ist das überhaupt nicht kompliziert und kostenlos.

Für die Verschlüsselung per PGP (PGP?) benötigt man zwei Tools:

  1. GnuPG für Mac OS X – das Tool installiert die als sicher geltende PGP-Verschlüsselung im System. Es stellt den Verschlüsselungsalgorithmus zur Verfügung und verwaltet die Schlüssel.
    Anleitung zum exportieren und importieren von privaten Schlüsseln im ASCii-Format 
  2. GPGMail – ein Tool, welches auf GnuPG aufbaut und die Verschlüsselung/Entschlüsselung sowie Signierung von Mails für Mail.app ermöglicht. Es ermöglicht die Generierung des Schlüsselpaars.
  3. Nicht notwendig aber sinnvoll ist die GnuPG Schlüsselverwaltung. Sie ermöglicht die Einrichtung der Schlüssel sowie die Veröffentlichung des öffentlichen Schlüssels auf speziellen Key-Servern.

Hier gibt es eine bebilderte Anleitung zur Installation und Konfiguration von GnuPG und GPGMail.

Noch ein Tipp: Hat man PGP-Schlüssel als ASCii-Datei vorliegen und möchte diese importieren oder als ASCii exportieren, dann geht das über das Terminal. Anleitung gibts auch.