Nächster Halt: München
24. SepIch könnte jetzt sonst was schreiben zum vergangenen Semester. Habe auch tatsächlich zweimal angefangen, um anschließend alles wieder zu verwerfen. Nur so viel: Das Unisemester hinter mir war stressig, die vielen Projekte haben mich zum Teilzeitwahnsinnigen mutieren lassen und ich bin froh, dass es vorbei ist. Uni, Arbeit und Privates unter einen Hut zu bekommen war nicht immer einfach aber das sind die Herausforderungen, die ich suche. Wie geht‘s nun weiter?
Meine Bemühungen letztes Jahr die Social Media Schmiede als Methoden- und Diskussionsplattform zu etablieren trägt nun schon seit einiger Zeit sonnengereifte Früchte. Eine große Ehre ist es mir, dass ich deshalb schon einige interessante Projekte angeboten bekam und gelegentlich Einladungen als Gastredner zu Veranstaltungen erhalte. Es ist nicht ganz einfach allen Anfragen nachzukommen, deshalb unterstützt mich seit ein paar Monaten Andreas Kühn tatkräftig mit seinem Know-how aber vor allem mit seiner kritischen Meinung. Mittlerweile treten wir zunehmend gemeinsam auf. Bei Veranstaltungen, auf denen ich nicht persönlich anwesend sein kann vertritt Andreas die Agentur und mich ehrwürdig.
Es geht erfreulich schnell vorwärts mit der Schmiede. Als nächstes steht ein größeres Inhouseprojekt an. Ich werde für einige Monate nach München gehen und vor Ort ein IT-Systemhaus bei der Personalisierung der BMW-Website unterstützen. Wenngleich ich damit einige sehr interessante Projekte aus der Schmiede nicht betreuen kann, freue ich mich sehr auf die Zeit. Das Projektteam wird sich aus mehreren internen und externen Experten mit verschiedenen Schwerpunkten zusammensetzen. Insbesondere bei Großprojekten wie diesem, kann solch ein Team den Professionalisierungsgrad fast beliebig in die Höhe treiben oder ins Unendliche abstürzen lassen. Diese Herausforderung reizt mich ganz besonders und ich bin sehr gespannt, wie sehr ich meine Erfahrung auf dem Gebiet einbringen kann. Ich hoffe stark auf eine gute Projektleitung und sehe meine größte Aufgabe dabei in der plausiblen Formulierung von Methoden und Zielen.
Jetzt heißt es jedenfalls erst mal frischr zu konsolidieren, damit der Betrieb auch während meiner Abwesenheit weiter stattfinden kann. Ich bin gespannt und nehme mir vor zu berichten
Achja, von Euch kennt nicht zufällig jemanden, der jemanden kennt, der ein WG-Zimmer in München von Oktober bis Dezember zwischenvermieten will?
demobereich – komfortables Tool zur IT-Projektverwaltung
06. Aug
Seit wenigen Wochen ist die deutsche IT-Landschaft um ein hilfreiches Webtool reicher: Die IT-Projektverwaltung demobereich. Das Tool ist besonders für Webentwickler hilfreich, die für einzelne Projekte keinen eigenen Server in Betrieb nehmen wollen aber dennoch mehr Tools als einen schnöden FTP-Zugang zur Verfügung haben wollen.
Auf demobereich legt man zunächst ein Projekt an, welches später unter http://projektname.demobereich.de erreichbar ist. Für ein Projekt kann man nun verschiedene Dienste hinzu buchen. Hinter demobereich verbirgt sich ein freemium-Modell. Im kostenfreien Paket “Appetizer” stellt das Tool einem eine Versionsverwaltung, ein Trac-System (Wiki, Ticketverwaltung) und 100 MB Webspace zur Verfügung. Außerdem besteht die Beschränkung auf einen User. Das Bezahlmodell bewegt sich hingegen im absoluten Niedrigpreissektor und spricht damit auch Gelegenheitsprogrammierer und Studenten an. Das nächst größere Paket kostet 2 Euro monatlich. Selbst die “eierlegende Wollmilchsau” mit Versionsverwaltung, Trac-System, 1.000 MB Webspace, Auto-Deploy, Apache-Server, MySQL-Datenbank und Mehrbenutzerverwaltung schlägt mit überschaubaren 3,50 EUR monatlich zu Buche. Alle Services können zusätzlich individuell hinzu- oder weggebucht werden. Der Preis ändert sich entsprechend.
Neben der eigentlichen technischen Verwaltung, die man sich mit demobereich spart, bringt das Tool dem Administrator einen Zeitvorteil, weil alle Prozesse selbständig ablaufen. Ein neues Testsystem auf einem eigenen Server lässt sich auch bei bestem Willen nicht in 2 Minuten einrichten.
Derzeit befindet sich demobereich noch im obligatorischen “beta”-Modus. Kleinere Fehler seien den Jungs noch verziehen. Bald soll aber auch dieses Welpenschutz-Label verschwinden.
frischr hat die grafische Oberfläche für demobereich entwickelt und umgesetzt. Außerdem stammt Logo aus unserer Feder. Feedback ist an dieser Stelle natürlich herzlich willkommen.
Drei Tipps für Quellen von Gratis-Fonts
17. JanWie war das? Typografie ist wie schlechte Luft. Erst wenn sie schlecht ist, merkt es jeder. Ach ja. Tun wir was dagegen. Benutzen wir im neuen Jahr einfach mal vielfältig Schriftarten in unseren Designs. Hier drei Linktipps für Quellen hervorragender Typo, die zudem auch noch völlig frei verwendet werden darf.
- 10 delicious free fonts with commercial-use license
- 40+ Excellent Freefonts For Professional Design
Darunter Klassiker wie “Delicious” oder “Diavlo” (in letzterer ist das frischr-Logo gestaltet) - Und eine wahre Goldgrube an brauchbaren Schriftarten: 350 Designs – clean font showcase
Hier sind Klassiker vertreten, wie “Futura Light“, “Helvetica Neue” oder Carol Twomblys beliebte “Myriad Pro“. Alle jeweils mit Beispiel und Downloadlink
CC-Lizenz in bezahlten Auftragsarbeiten?
16. JanCreative Commons License 3.0
Die besten Ideen kommen der Legende nach in der Kneipe. In der Pappbecher-Gesellschaft wahlweise auch im Coffeeshop. Vielleicht ist was dran, denn bei einer Kneipenunterhaltung mit Pudo neulich, brachte er mich auf die Idee, meine “Werke” wieder zurück in den Kreislauf zu geben. Mittlerweile sind insbesondere einige WordPress-Themes aus meiner Feder entsprungen. Eigentlich halte ich es für sinnvoll, diese Werke auch anderen zugänglich zu machen. Dieses tu ich nun zu erst mit diesem Blog.
Die moderne Lösung für die Zusammenarbeit im kreativen Kreislauf nennt sich Creative Commons. Die Non-Profit Organisation arbeitet seit 2001 daran, weltweit einheitliche Lizenzmodelle zu entwerfen, unter denen man eigene Werke veröffentlichen kann. Ziel ist es, kreative Werke zur weiteren Benutzung zugänglich zu machen. Für dieses Blog ist das ohne Frage ein mögliches Modell, was ich auch ab sofort für sinnvoll erachte.
Arbeit aus Kundenaufträgen ebenfalls mit CC-Lizenz?
Die Frage, die sich mir momentan aufdrängt, ist, inwieweit ich Auftragsarbeit von Kunden auch unter CC-Lizenz setzen kann. Hier trifft man auf ein Interessenkonflikt. Zum einen ich als Agentur, welche die kreative Arbeit durchführt, dafür bezahlt wird und durchaus ein Interesse daran haben könnte, dass sich Ideen verbreiten – und das auf regulierte Art und Weise. Wenn bspw. ein Design geklaut wird, ist das ärgerlich. Wenn wenigstens der Urhebername darunter steht, könnten darüber neue Kontakte entstehen.
Die andere Seite ist der Kunde. Es gibt bestimmt viele Kunden, welche die Exklusivrechte an einem Werk halten wollen. Erst recht, wenn er dafür gezahlt hat. Rechtlich unmöglich ist es, von Seiten der Agentur ohne Abstimmung auf eine Kundenwebsite das Design unter eine CC-BY-SA-Lizenz zu setzen.
Man müsste sich von vorn herein über die weitere Verwendung der Werke mit dem Kunden einigen. Und Ziel sollte es sein, nicht alle Rechte beim Urheber zu belassen. Deshalb die Frage: Gibt es Modelle, wie man sich in einem Angebot an den Kunden von vorn herein auf eine CC-Lizenz festlegt unter der das Werk zukünftig veröffentlicht wird? Wer hat da Erfahrung?
Das neue frischr-Büro – neue Fotos
17. NovIn aller Kürze, ein paar Fotos vom neuen Büro in Erfurt: Der Blick auf Empfang und Konferenzraum





