BarCamp Ruhr – 300 EUR monatlich mit einem Weblog
17. Mrz
Jan vom PowerBook-Blog hielt eine Session darüber, wie man relative einfach mit seinem Blog sein Taschengeld aufbessern kann. Jan wollte ein Backlink, deshalb darf ich jetzt auch über die Session schreiben.
Dieser Beitrag hat reinen informellen Charakter und stellt keinerlei Verbindlichkeiten dar!
Also, wie bessere ich mit meinem Blog mein Taschengeld auf?
Bloggerethik …
Eigentlich bloggen Blogger aus Überzeugung und Ehre. Richtige Blogger nehmen kein Geld – so ist die allgemeine Stimmung. Aber dennoch kostet Bloggen auch Geld. Der Server, die Domain ggf. das eine oder andere Foto usw. Also will man diese Last auf sich nehmen? Oder will man durch Werbung seine Unkosten decken, dafür Dein Blog verschandeln, Kritik anderer Blogger einstecken und evtl. sogar Deine Seele verkaufen?
… vs. mein Ding
Mit dem Blog Geld verdienen heißt gewerblich bloggen, deshalb ist aufpassen angesagt! Die ohnehin bei Bloggern umstrittene Impressumspflicht ist in diesem Fall vorhanden, außerdem muss die Datenschutzerklärung auf das Blog. Die Einnahmen müssen versteuert werden. Viele Blogger haben ohnehin einen Gewerbeschein für irgendeine Nebentätigkeit. Die Blogeinnahmen können dann hierüber abgerechnet werden.
Besucher
Wer soll eigentlich Werbung angezeigt bekommen? In der Regel kommen Stammleser über ihren Feedreader oder direkt auf das Blog. Hingegen erreichen auch viele das Blog über Google – deshalb für Google optimieren und evtl. mit dem Gedanken spielen, dass Stammleser über ein Skript keine Werbung angezeigt werden – Googlesucher hingegen schon.
Erfolgreich bloggen mit …
Die Erfahrung zeigt, dass es dem Werbeumsatz eigentlich völlig egal ist, worüber man bloggt. Wichtig ist, dass man häufig schreibt und somit für Suchmaschinen attraktiv wird. Dazu sollte man sein Blog für Suchmaschinen optimieren z.B. durch diverse SEO-Hacks für WordPress. Für die Überprüfung über den “technischen” Erfolg des eigenen Weblogs bieten sich Analysen über interne Statistiktools (Sammelstatz, WordPress-Blogstatistik, SlimStat usw.) an. Des weiteren gibt es externe Tools, die Statistiken über Websites sammeln (z.B. Alexa und Seitwert.de. Google PageRank verliert zunehmend an Bedeutung).
Möglichkeiten zum Geld verdienen
Mit was verdiene in nun Geld? Zum einen das klassische Tool: Google AdSense. Findet man häufig in Blogs, ist eher weniger ertragsreich. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, sich das Geld überweisen zu lassen und nicht in Schecks auszahlen zu lassen – das Einlösen von Schecks kostet manchmal mehr Gebühr, als der Scheck wert ist
.
Text-Links über z.B. LinkLift oder Text-Link-Ads (TLA). Textlinks sind unauffällig und relativ ertragreich. Praktisch: Es gibt fertige WordPress-Plugins, um Text-Links einzubauen. Unpraktisch: Der Erfolg der Text-Links ist abhängig vom Google PageRank und Alexa.
Affiliate-Ertrag, also Umsatzbeteiligung an generiertem Umsatz durch Besucher, die vom eigenen Blog kommen. Amazon, eBay, iTMS usw. bieten solche Dienste an. Allerdings funktioniert dies meistens nur wirklich, wenn man die Besucher auch durch interessante Beiträge wirklich dazu bringt, sich das verlinkte Produkt auch zu kaufen. Man sollte sich den Affiliate-Partner nach Möglichkeit passend zu der eigenen Leser-Zielgruppe aussuchen.
Dann gibt es immer wieder Kunden, die einem Geld dafür geben, dass man einen Beitrag über ein Produkt schreibt (Trigami). Verkaufte Seele könnte man das auch nennen
Tut man dies, sollte man den Beitrag eindeutig als bezahlten Beitrag kennzeichnen, um keine Haue von anderen Bloggern zu bekommen.
Letzter und aufwendigster Punkt ist die Direktvermarktung. Sprich: Firma kontaktieren und fragen, ob sie nicht dafür zahlen möchte, Werbung auf dem eigenen Blog zu schalten. Ist natürlich erst aber einer hohen Besucherzahl attraktiv. Ein Vorteil: Die Akquise macht zum Teil Spaß, man lernt interessante Menschen kennen, knüpft gute Kontakte und erhält nette Gadgets.
Weitere Peanuts
- Adical
- shoppero etc. (Content abgeben)
- MultiBlogs (Mehrere Blogs betreiben und mehrmals Geld kassieren)
Fazit
In jedem Fall ist das Geldverdienen mit einem Blog mit etwas Aufwand verbunden – außerdem sind die hier aufgeführten Tipps als Taschengeld zu verstehen. Wenn man es schafft EUR 300,- pro Monat zu verdienen ist man gut!
BarCamp Ruhr – Newsletter-Session
15. MrzQuintessenz: Newsletter sind nach wie vor wichtiger, als RSS, weil jeder Internetnutzer E-Mailnutzer ist. RSS-Nutzer gibt es vergleichsweise wenige. Außerdem bieten E-Mails bislang das bessere Tracking zur Erfolgsmessung.
Größte Problematik sind bislang HTML-Newsletter, die schwierig zu erstellen sind, weil die Clientlandschaft einfach sehr viel größer ist, als bei der “normale” Browser-Programmierung. Marcel veröffentlicht demnächst noch eine Liste von Webtools und Blogs, die über E-Mailmarketing schreiben. Ich werde es dann hier veröffentlichten
BarCamp Ruhr – es geht los
15. MrzBin auf dem BarCamp Ruhr in Essen angekommen – nun geht’s los. Ich werde für mich und für interessierte Leser ein wenig live mitbloggen.
Meine Sessionplanung bis jetzt:
- 11:30 Thema Newsletter, Raum Bochum
- 12:15 Creative Commons, Raum Bochum
- 13:00
- 14:15 Taschengeld mit bloggen aufbessern, Raum Mülheim oder Mac & iPhone-Entwicklung, Raum Oberhausen
- 15:00
- 15:45
- 16:30 Skalierung von Teams, Raum Gelsenkirchen
