MediaCampus – Elektronische Dokumente, Begleitstudium, neues Strategie-Ressort

MediaCampus – Elektronische Dokumente, Begleitstudium, neues Strategie-Ressort

20. Okt

Es bleibt alles anders bei MediaCampus. Stets auf der Suche nach Erfolg und Akzeptanz der Projektidee bin ich für Neues zu haben, probiere viel aus. Ich wurde von Dozenten zur Praxisbeteiligung von Studierenden an einem Fach gebeten und bitter enttäuscht, wir haben vier neue Teammitglieder für die Ressorts PR und Strategie erhalten. Letzteres Ressort ist neu, erstere haben den ersten Fehltritt verursacht. Unser Baby, die Datenbank ist und bleibt eine never ending story und MediaCampus wird nun Partner eines groß angelegten Pilotprojektes am Institut.

Partnerschaft im Fach „Elektronische Dokumente“

Anfang des Wintersemesters 08/09 kam ein Dozent des Instituts mit einer Bitte auf mich zu. Er brauche noch praxisnahe Projekte, die seine Studierenden im Rahmen des Faches „Elektronische Dokumente“ umsetzen könnten. Des guten Willen wegen und mit der Hoffnung ein brauchbares Ergebnis zu erhalten, stimmte ich zu und bot die Entwicklung eines Corporate Design Leitfadens für MediaCampus an. Die Idee wurde angenommen und den Studierenden angeboten. Über die Teilergebnisse berichtete ich bereits.

Leider war die Bitte der einzige Kontakt, den ich im Rahmen des Faches zu dem Dozenten hatte. Ich, bzw. alle Mitarbeiter von MediaCampus wurden ins kalte Wasser gestoßen, Agenden oder auch nur kurze Briefings gab es nicht.

Mit dem letzten Semester endete das Projekt. Leider lief die Abschlussphase völlig aus dem Ruder. Die Teams hatten sich zum Teil nicht an Abmachungen gehalten und anstatt uns, den Anweisungen des Dozenten gefolgt – soweit nachvollziehbar, schließlich geht es auch um die Benotung. Dem Ganzen die Krone aufsetzten tat der Dozent indem er uns über seine Entscheidungen und Anweisungen nicht informierte. Das hieß für uns schlussendlich, dass wir keinen brauchbaren Corporate Design Leitfaden für MediaCampus haben und für mich persönlich, dass ich für fast nichts sehr viel Zeit in die Betreuung von acht Studierenden gesteckt habe. In einer zweifelhaften Aussprache konnte ich mir noch eine Reihe Vorwürfe anhören. Ich fühle mich veräppelt von Anfang bis Ende alleine gelassen und habe meinen Teil gelernt.

Das Begleitstudium

Zum Glück gibt es am Institut auch Projekte, die sich um ihre Partner kümmern. In den letzten Monaten wurde u.a. von Marcel Kirchner ein an der Uni Augsburg bereits etabliertes Modell entwickelt, nachdem sich Studierende ihre ehrenamtliche Arbeit in campusnahen Vereinen mit Creditpoints anrechnen lassen können, genannt Begleitstudium. Bislang ist dieses Pilotprojekt auf den Studiengang AMW beschränkt. Weil die Vermittlung von Studierenden zu Vereinen und umgekehrt, die Besetzung von freien Stellen in Vereinen, unterstützt werden muss, bot sich MediaCampus von vorn herein als Partner an. Zunächst soll mit der neuen Projektdatenbank sowie „händisch“ auf die Vereine aufmerksam gemacht werden und beiden Seiten die Vorzüge des Begleitstudiums schmackhaft gemacht werden.

MediaCampus wurde von Anfang an in das Projekt mit einbezogen und hat stets die Möglichkeit den Ablauf des Projekts mit zu gestaltet und Ideen einfließen zu lassen. Im Rahmen des Begleitstudiums wird das PR-Ressort im November eine „Initiativenstraße“ (Arbeitstitel) anbieten, in der sich alle Vereine einen Tag lang selbst präsentieren und um Studierende werben können.

Neues Ressort: Strategie

Das Problem, Idee und Relevanz von MediaCampus nicht ausreichend mit Substanz unterfüttern zu können und der Wunsch, die Initiative nachhaltig zu gestalten, rief bei mir schon vor längerem den Wunsch hervor, ein Ressort für strategische Aufgaben einzurichten. Auf eine Ausschreibung gegen Ende des Sommersemesters 2009 meldeten sich einige Interessierte, wovon letztendlich zwei Personen übrig blieben: Marianne Weinhold (Medienwirtschaft, Matrikel 07) und Philipp Reinhart (Angewandte Medienwissenschaft, Matrikel 08). In einem ersten Treffen machten die beiden einen sehr kompetenten und motivierten Eindruck. Mich freut besonders nun auch AMW-ferne Verstärkung im Team zu haben, um somit MediaCampus auch in den anderen Medienstudiengängen mehr etablieren zu können.

Die erste Aufgabe der beiden wird sein, eine strategische Kommunikationsbasis für das Begleitstudium zu entwickeln. Wie und wo wird der Kontakt mit der Vereinen protokolliert, welche Aufgaben übernimmt MediaCampus und wie sieht der „After Sales Support“ aus.

Eine weitere Aufgabe betrifft das Feld Workshops. Ich stelle mir vor, dass MediaCampus in Zukunft eine Reihe an Workshops und Diskussionsforen organisieren wird, die für Projektleiter und -mitarbeiter relevant sind. Beispielhafte Themen sind Medienrecht oder Social Media Relations.

MediaCampus Ilmenau – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

MediaCampus Ilmenau – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

08. Apr

MediaCampus Logo

Die erfreuliche Nachricht: Das Projekt wächst und wächst. Mittlerweile ist das Team von MediaCampus 14 Leute stark plus acht Erstsemester, die im Rahmen des Faches “Elektronische Dokumente” unter Aufsicht von mir einen neuen Corporate Design Leitfaden entwickeln. Leider entpuppt sich die Entwicklung der Projektpräsentationsplattform als ein langwieriges Teilprojekt.

Nun aber der Reihe nach. Unsere bisherige Website war ein Schnellschuss, als es sich vor ziemlich genau einem Jahr abzeichnete, dass MediaCampus gegründet wird. WIr brauchten eine Eigenpräsentation, die möglichst kostengünstig ist, weil wir bislang keinerlei monetäre Einnahmen haben. Daraus entstand die derzeitige Website. Ziemlich schnell war klar, dass das erste Tool, mit dem wir an die Öffentlichkeit gehen wollen eine Präsentationsplattform ist, welche die medialen Projekte von Studenten der TU Ilmenau präsentiert und archiviert. Als ad hoc-Lösung musste ein missbrauchtes News-System für Typo3 herhalten, in das fleißige Hände unsere Redaktions-Ressorts die Projekte eingeben. Effektiv ist was anderes…

Nach der KickOff-Veranstaltung im Oktober 2008 kamen drei Medientechnologie-Studenten auf uns zu und fragten uns, ob sie ihr Innovationsprojekt (prüfungsrelevant) im Rahmen von MediaCampus machen könnten. Wir einigten uns darauf, dass sie eine Datenbank für die Projekte erstellen, die ermöglicht, dass Studenten ihre Projekte selbständig einstellen und pflegen können.

Leider klang diese Idee vielversprechender, als sie später wirklich realisiert wurde. Die an sich simple Entwicklung zog sich sehr lange hin, zumal die Verteidigung des Innovationsprojekts erst auf Mitte März datiert war. Dank der Unterstützung von Friedrich konnten wir eine konkrete Anforderung für die Datenbankstruktur an das Team weiterleiten, welche diese auch umsetzten. Das Ende vom Lied ist, dass ich nach viel nerven und drängeln jetzt eine Datenbank habe, die zwar Projekte aufnehmen und verwalten kann, jedoch noch keinerlei Einbindung in die MediaCampus-Website hat, geschweige denn User verwalten kann. Erschwert wird die gesamte Implementierung noch dadurch, dass wir momentan nur einen Mitarbeiter im Ressort Technik haben und er offenbar mit den Aufgaben teilweise überfordert ist. Jedenfalls sehe ich momentan meine Aufgabe darin, ständig zu drängeln, dass es weitergeht und parallel weiteres Personal für das Technikressort zu akquirieren. 

Der gesamte Technikbereich bereitet mir zur Zeit etwas Bauchschmerzen. Es geht nicht so voran, wie ich es mir gewünscht hätte. Und dadurch sind dem gesamten MediaCampus-Projekt etwas die Hände gebunden, weil wir einige Dienstleistungen, die wir gerne bieten würden, derzeit nicht umgesetzt werden können. Ich hoffe, dass sich bald weitere Mitarbeiter finden.

MediaCampus ist eine studentische Initiative an der TU Ilmenau, die ich im März 2008 gründete und seit dem leite. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht die Medienstudiengänge der TU Ilmenau in ein besseres öffentliches Licht zu stellen und vor allem erst einmal bekannt zu machen. Dafür sieht sich MediaCampus vor allem als Dachmarke und will die Kommunikation der viel Zielgruppen stärken: Studierende der TU, Dozenten der TU, Unternehmen und Studieninteressierte.

EduCamp 2008 – Interview mit Steffen Büffel

EduCamp 2008 – Interview mit Steffen Büffel

27. Jan

Im Rahmen der Promotion für das EduCamp 2008 fand ein Interview mit Steffen Büffel (Organisationsteam EduCamp) statt. Das Interview führte Ulrike Reinhard.


Link: sevenload.com

EduCamp 2008 – Stand der Dinge 1

EduCamp 2008 – Stand der Dinge 1

12. Jan

EduCamp 2008 LogoDie Organisationsphase des EduCamps schreitet weiter voran. In einem Meeting des Organisationsteams wurde beschlossen, dass alle Mitglieder, die sich an dem Mixxt-Netzwerk anmelden eine persönliche und vor allem nicht maschinengenerierte E-Mail erhalten sollen. Dies soll zum einen bewirken, dass alle Teilnehmer mit Informationen versorgt werden. Zum anderen soll dies die Verbindung vom Online-Netzwerk zum realen social networking aufzeigen, welches schließlich durch ein BarCamp auch vermittelt werden soll.

Das ist ein elementarer Bestandteil des neuen Internets “web2.0″, dass genau dieser Übergang zwischen virtueller und realer Welt fließend ist. Man lebt nicht mehr in zwei Parallelwelten und taucht abends nach getaner Arbeit in die Welt des Internets ab, sondern organisiert den gesamten Tagesablauf mithilfe des Internets. Das Internet dient als unterstützendes Medium, um sich zu organisieren. Und genau deshalb sitzen hier, hinter dem Mixxt-Netzwerk für das EduCamp, ein paar Leute und beschäftigen sich individuell mit jedem neuen Mitglied. Ich könnte jetzt noch ausholen und über die Wiederentdeckung der Qualität sinnieren. Aber das werde ich mal zu einem anderen Zeitpunkt tun.

Projekt: EduCamp 2008

Projekt: EduCamp 2008

08. Jan

EduCamp 2008 LogoIm April dieses Jahres findet auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau das erste EduCamp statt. Das EduCamp 2008 wird eine Abwandlung der bekannten und etablierten BarCamps, wie sie schon zahlreich in verschiedenen Großstädten der Bundesrepublik stattfanden.

Das EduCamp wird sich darin unterscheiden, dass kein Sponsor für die Infrastruktur gesucht werden muss, sondern diese von der TU zur Verfügung gestellt wird. Als Gegenzug wird der Themenkreis etwas eingeschränkt. So soll es um das Thema Lernen im modernen Internet oder neudeutsch “E-Learning 2.0″ gehen. Dennoch wird das BarCamp-Pinzip des “Unkongresses” beigehalten, wonach die konkreten Themen und Debatten erst auf der Veranstaltung festgelegt werden.

Das Projekt ins Leben gerufen haben Thomas Bernhardt und Marcel Kirchner, beide an der TU Ilmenau tätig und Autoren des elearning2null-Blogs sowie Steffen Büffel von media-ocean.

Ich bin vor Kurzem erst dazu gestoßen und werde das EduCamp als Leistungsnachweis für ein Fach organisatorisch begleiten. Nunächst stand die optische und inhaltliche Ausarbeitung des Mixxt-Netzwerkes an, über das sich das EduCamp organisieren wird und welches die Veranstaltung nach außen hin präsentiert.

Auch wenn die Organisationsphase in meinen Prüfungszeitraum fällt, werde ich die Gelegenheit nicht versäumen durch dieses Projekt die anderen “Webkrauts” an der Uni kennen zu lernen.

Ich werde Berichte aus der Organisationsphase des EduCamps in diesem Blog veröffentlichen.