mite. in neuer Version

mite. in neuer Version

15. Jul

Vor kurzem berichtete ich vom Zeiterfassungstool mite. Heute haben die Macher eine neue Version des Zeiterfassungstools gelauncht. Nach meinen ersten Eindrücken ist der Relaunch überaus gelungen. Die neuen Features im Überblick.

  • neue Oberfläche: Schick und nach wie vor einfach zu bedienen
  • Kalendernavigation bei der Zeiterfassung (praktisch zum nachträglichen Zeit eintragen)
  • Archivierung von Kunden, Projekten und Aufgaben (ein tolles Feature! Sorgt endlich für mehr Ordnung)

Mit dem Relaunch ist auch die kostenlose Phase des Tools vorbei. Pro User fallen von nun an 5 EUR pro Monat an. Den offiziellen Blog zum Relaunch gibts direkt hier.

Buecherwecker.de – Studententipp

Buecherwecker.de – Studententipp

19. Jun

Für viele Studenten steht die unangenehme Zeit eines jeden Semesters wieder vor der Tür. Fuer viele ist diese Zeit zwangsläufig mit dem Ausleihen vieler Bücher aus der örtlichen Bibliothek verbunden. Hier ein Tipp, zum Sparen von Mahnkosten.

Sven Stefani verfolgt dieses ehrgeizige Projekt, vergessene Bücher und unnötige Mahnkosten der Vergangenheit angehören zu lassen. Dazu registriert man sich auf buecherwecker. de um dort dann aus einer umfangreichen Liste die eigene Unibibliothek auszuwählen. Die meisten Unibibliotheken nutzen mittlerweile eine Online-Benutzerkonto und genau das nutzt der Bücherwecker. Um den Dienst also nutzen zu können, muss man entweder die Zugangsdaten zu den Bibliothekssystemen in die Bücherwecker-Datenbank speicher oder auf einem eigenen Webspace im Internet hinterlegt werden. Dafür wird dann das BücherweckerRemote-Skript benötigt.

Bücherwecker entstand aus privatem Engagement, weshalb es nicht auszuschließen ist, dass mal ein Fehler bei der Kommunikation zwischen den Datenbanken auftritt. Gerade, wenn die Unibibliotheken etwas an ihren Benutzerkonten ändern, ohne dies vorher mitzuteilen. Aber gerade Datenschutz schreibt der Autor groß, weshalb man sich zumindest hier keine Gedanken machen sollte.

eLearning-Plattform Moodle ohne Datenschutzrisiko nutzen

eLearning-Plattform Moodle ohne Datenschutzrisiko nutzen

30. Mai

eLearning ist eine feine Sache. Man spart sich viele Wege, lernt in seinem eigenen Tempo, kann Passagen überspringen, die einen nicht interessieren oder einfach Begriffe nachschlagen ohne dass während dessen der Vortrag weiter läuft. Nur scheinen sich manche Entwickler solcher eLearning-Plattformen der durchaus wichtigen Datenschutzdebatten bislang entzogen haben. Anders lässt es sich nicht erklären, warum die Entwickler der Plattform Moodle ein Reportingtool programmiert haben, welches Statistiken über Kurse nicht anonym, sondern personenbezogen erstellt. Im Klartext: Moodle protokolliert jeden Klick jedes einzelnen Benutzers: Kursbesuch, Forumaktivität, Profiländerungen usw. Dies ist so nicht hinnehmbar.

Z. B. das Thüringer Datenschutzgesetz (ThürDSG) erlaubt, personenbezogene Daten zu erheben und zu verarbeiten, wenn es zur rechtmäßigen Aufgabenerfüllung der Universität in der Ausbildung von Studenten dient (§§ 19 und 20 ThürDSG). Doch leuchtet in diesem Fall die Notwendigkeit der personenbezogenen Daten in keiner Weise ein. Eine einfache Statistik würde völlig ausreichen. Deshalb an dieser Stelle eine Kurzanleitung, wie man sich in Moodle anonymisiert.

  1. Ziel ist es, ein Rauschen zu erzeugen. Das heißt, die Daten der Statistik so zu manipulieren, dass sie letztendlich keinen Aufschluss über einzelne Personen zulassen. Dazu ist es sinnvoll, dass sich alle Teilnehmer einer Moodle-Plattform den gleichen Namen geben.
  2. Einloggen bei Moodle mit Benutzernamen und Passwort
  3. In der oberen rechten Webseiten-Ecke auf den eigenen Namen klicken. Man kommt nun zu seinem Profil
  4. Auf Profil bearbeiten klicken
  5. Wir wollen uns alle Susanne Lehmann nennen. Dies unter Vor- bzw. Nachname eintragen
  6. Als eMail-Adresse eignet sich immer hervorragend bla@aol.com – sucht Euch irgendeine beliebige eMail-Adresse aus
  7. Unter Ort kann der Ort der Uni stehen bleiben. Das ist ja kein Geheimnis
  8. Bei der Beschreibung reicht die Eingabe eines Leerzeichens
  9. Nach unten scrollen und auf Profil aktualisieren klicken

Das war’s. Jetzt kann niemand mehr Rückschlüsse auf Dich ziehen. Im Forum kannst Du selbstverständlich weiterhin posten. Natürlich jetzt unter neuem Namen.

Noch was: Moodle bietet keine Möglichkeit das eigene Profil automatisch zu löschen. Wenn Du Dein Profil gelöscht haben möchtest, musst Du dazu eine Mail an den Administrator schicken.

Tipps zur musikalischen Arbeitsuntermalung

Tipps zur musikalischen Arbeitsuntermalung

05. Mai

Heute mal ein paar Empfehlungen für Musik, die beim Bügeln nicht stört. Und beim Arbeiten mitunter die Kreativität anregt. Selbstverständlich alles kostenlos und frei empfänglich. Voraussetzung: Internet, ein Paar Boxen, wahlweise Kopfhörer. Die Bewertung ist meine persönliche Meinung.

  • Lounge-Radio.com rating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gif
    Lounge, Downtempo, Chillout, House, minimal Electro
    Ein Internetradio, das ausschließlich Musik spielt und bislang auf Werbung verzichtet. Ausgenommen ganz vereinzelte Eigenwerbung. Wird aus der Schweiz gesendet (wie so viele Webradios). Häufige “Special Shows” von Gast-DJs, die wiederum zum Erweitern der persönlichen Playlist animieren.
    iTunes-Stream (128kbit)
    Winamp-Stream (128kbit)
    Winamp-Stream (64kbit, AAC+)
  • #Musik.Lounge rating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_off.gif
    Ambient, (Nu)Jazz, Downtempo, Latin, Chillout
    Gesprochen: “Raute-Musik Lounge”. Ebenfalls ein Internetradio. Von und mit Bernd Niedergesäß, der ursprünglich das Webradio radio42 betrieb. Aus lizenzrechtlichen Gründen wechselte das Programm vor einigen Jahren zu #Musik, ist inhaltlich aber ziemlich gleich geblieben. Durch den Wechsel und für die Finanzierung der Streams mit gelegentlicher Werbung. Die ist ansich nicht so schlimm, würde sie sich nicht ständig wiederholen. Leider ist der Stream nicht der stabilste aber wenn man Glück hat, macht das Zuhören Spaß.
    iTunes-Stream (128kbit)
    Winamp-Stream (128 kbit)
    Winamp-Stream (64kbit AAC+)
  • XTC-Radio rating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gif
    Electro, House, Deep House, Trance, Minimal Electro
    Sicherlich ein etwas “härterer” Sender mit vielen elektronischen Beats. Jedoch nicht übertrieben hart und geeignet für alle Lautstärken. Häufig Gast-DJs mit speziellem Programm. Ich habe durch das Programm schon einige sehr gute Interpreten kennen gelernt, die ihre Musik auch kostenlos im Netz anbieten. Einzige Kritikpunkte: Das Programm wiederholt sich nach einigen Tagen und der Stream ist manchmal etwas inkonsistent. Dennoch 5 Sterne.
    Winamp-Stream (128kbit)
  • Kontempo Loungesessions via play.fm rating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_off.gif
    Electronica, Techno, Electrotech, Ambient, Lounge
    Tschuegge J. Buchs hat bis vor etwa einem Jahr in Wochenabständen über 50 Lounge-Sessions kreiert und diese online zur Verfügung gestellt. Via play.fm (Registrierung leider erforderlich) kann man sich diese Stream anhören. Natürlich auch in Winamp, iTunes & Co. Auf play.fm sind die Playlists verfügbar. Wegen der Registrierungsprozedur gibt’s einen Stern Abzug. Aber wenn man sich die Streams einmal gebookmarkt hat, braucht man die Website nicht mehr ansurfen.
  • Hardjet Playground Podcast rating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_off.gif
    Electronica, Techno, Electrotech, Ambient, Lounge
    Wie der Name schon sagt, eigentlich ein Podcast. Bisher gibt es sieben Episoden, die jede für sich wirklich was Besonderes geworden ist. Es macht viel Spaß, diese Zusammenschnitte mehr oder minder bekannter Titel zu hören. Der Podcast kommt komplett ohne Werbung und gesprochenes Wort aus.
  • Caley Martins Global Music Collaboration rating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_on.gifrating_off.gif
    House, Deep Hous, Electronic
    Caley Martin bietet seine Mixes zu eletronischer Musik als Stream oder Download an. Thematisch passt er am Besten zum XTC-Radio. Manche Streams sind etwas langatmig. Generell jedoch sehr gute unterschwellige Musik mit luftigen Beats zum kreativen Arbeiten.
Interessantes Neues im web2.0

Interessantes Neues im web2.0

28. Jan

Täglich eröffnen neue Dienste ihre Pforten. Irgendwo in den Weiten des Internets. Und meistens steckt sehr viel Arbeit in der Konzeption und anschließende Umsetzung der jeweiligen Website. Seit Langem sammelt die active value GmbH mit ihrem Dienst web2null.de diese vielen Dienste und informiert in ein, zwei knackigen Sätzen, worum es sich dabei jeweils dreht. Ich überfliege auch deren Feed und denke schon allein wegen der vielen Arbeit sollte man sich jeden neuen Dienst wenigstens einmal angesehen haben. Aufgrund der Frequenz ist das allerdings leider unmöglich ernsthaft beizubehalten. Heute allerdings waren in der Flut unter zehn Neueröffnungen gleich vier (!) neue Angebote dabei, die ich mal im Auge behalten werde:

  • match2ad – zum Sponsoren finden. Gerade für die BarCamp-Bewegung dürfte match2ad interessant sein.
  • CivilAnswers – zum Finden von Antworten auf Rechtsfragen
  • mynesto – zum gucken, wie andere wohnen und
  • venyoo – ein weitere Dienst zum Veranstaltungen-in-einen-Kalender-eintragen