MediaCampus – Projektdatenbank Infoupdate

MediaCampus – Projektdatenbank Infoupdate

22. Jan
MediaCampus – Projektdatenbank Infoupdate

Die Ambitionen sind nach wie vor hoch, der Fortschritt leider noch nicht weit genug. Das Großprojekt „MediaCampus Projektdatenbank“ beschäftigt mich noch immer stark, denn eine konkreter Termin für finale Version ist leider immer noch nicht in Sicht. Dennoch geht‘s voran.

mediacampus-logo-blueOktober 2009 startete ich eine Offensive, um die Entwicklung der Software voran zu bringen. Unser größtes Problem ist, geeignete Studenten zu finden, welche das Datenbankinterface weiter programmieren. Unser einziger Programmierer, Martin, gab irgendwann zu verstehen, dass er als Informatikstudent zwar über das nötige Knowhow verfüge aber sein einziger Benefit die Referenz sei. Deshalb könne es nicht sein, dass er ganz allein an der Software arbeite. Ich stimmt ihm zu – eine nette Umgebung anderer MediaCampus-Programmierer wäre mir auch lieber. Aber leider fruchtete bislang keine Aktion. Ich schickte Teammitglieder in Informatiker-Vorlesungen, um für das Projekt zu werben, sprach Informatiker direkt an. Leider keine Reaktion.

Ende Oktober 2009 initiierte ich dann eine neue Programmierumgebung mit dem Dienst demobereich und warb damit. Die neue professionelle Entwicklungsumgebung sollte eigentlich Programmierern ermöglichen, sich sporadisch um einzelne Aufgaben der Datenbank zu kümmern. Martin gefiel‘s! Aber leider lockte auch diese Gegebenheit niemanden an. So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.

In der Zwischenzeit hat sich Martin noch mal an die Datenbank gemacht und gründlich „aufgeräumt“, um auch aus der technischen Sicht für weitere Programmierer eine gute Basis zu schaffen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, nur fehlen leider immer noch ein paar wichtige Features, um die Datenbank live gehen zu lassen. Unter anderem fehlt noch eine gut funktionierende Schlagwortverwaltung, um Projekte sinnvoll kategorisieren zu können.

Wir arbeiten nun seit über einem Jahr mit der alten Datenbank. Und eines habe ich daraus vor allem gelernt: Sobald die Software an nur einer Stelle zu kompliziert ist, schreckt dies die Nutzer ab. Deshalb steht für mich an oberster Stelle, die neue Version so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Das Einpflegen und verwalten von Projekten soll einfach sein und sich an Usability-Standards orientieren.

Jüngst meldete sich ein Mitarbeiter aus unserem Institut, Informatiker, dass er gerne bereit wäre, die Initiative durch sein Knowhow zu unterstützten. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass diese Verstärkung den nötigen Kick bringt, um die Datenbank endlich online gehen zu lassen. Wir Medienstudierenden hätten etwas mehr Organisastion bei den Projekten so nötig!

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