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Hannes hört gerade: Schiller – Sehnsucht10.03.08

Am 22. Februar kam das neue Album “Sehnsucht” von Schiller in die Läden. In zwei unterschiedlich extravaganten Aufmachungen erscheint nun ein Album, was vor Star-Gastauftritten nur so strotzt. Ich habe mal reingehört und schreibe, ob sich der Kauf lohnt.

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Christopher von Deylen aka Schiller hat diesemal viel Anlauf geholt, bevor er sein neues Album “Sehnsucht” veröffentlichte. Das letzte Album “Tag und Nacht” erschien 2005. Aufmerksam bin ich geworden, als Schiller im Februar bei NDR2 im Radio zu hören war und dort sein Album präsentierte. Die angespielten Titel klangen alle recht vielversprechend und beinhalten zum Teil große Gast-Namen, die Xavier Naidoo, Kim Sanders und Jette von Roth.

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Im Laden hat man erstmal die schwere Entscheidung zwischen zwei Versionen – entweder die CD mit Bonus-DVD oder die “Bigbox” mit 2 CDs und DVD mit noch mehr Nullen und Einsen drauf. Argh, als langjähriger Freund der Schiller-Musik musste es dann die knapp 30 Euro teure Bigbox sein – ich könnte ja was verpassen :-)

Also zu Hause angekommen und erstmal ins Laufwerk geschoben. Welch Freude: Die CD lässt sich ohne Weiteres in iTunes kopieren. Gesagt, getan. Seitdem die CD auch nicht mehr aus der überaus aufwendig gestalteten Hülle genommen.

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Nun zum Inhalt: Jeweils die ersten Titel der beiden CDs sind unverkennbar Schiller. Fast schon etwas eintönig. Die Koproduktion mit Xavier Naidoo ist sehr melodisch, haut mich aber nicht vom Hocker. Die eigentlichen Qualitäten der CD tauchen erst in der Mitte der ersten CD auf, als ich auf einmal das Bedürfnis verspürte den Titel 12 noch einmal zu hören – jedoch diesmal mit stärker aufgedrehter Anlage. Uaaah, Gänsehaut! Ähnliches setzt sich auf der zweiten CD fort. Deshalb auch die Empfehlung an Schiller-Fans: Wenn schon, denn schon. Lieber gleich die Bigbox.

Die DVD ist ein nettes Gimmik und wohl als Kaufargument beigelegt. Hätte aber nicht sein gemusst. Es ist kein komplettes Livekonzert enthalten, wie soll es auch? Die Live-Tour steht erst noch an. Die anderen Inhalte sieht man sich eh nicht mehr als einmal an.

Die Bigbox enthält noch ein 36-seitiges Booklet mit Songtexten und Informationen über die Gäste.

Fazit: Definitiv keine neue CD mit Schiller-Einheitsbrei, sondern zum Teil wirklich inspirative neue Musik mit großartigen Instrumental-Parts. Für jeden Schiller-Fan ist die Bigbox ein Muss, für jeden Lounge-Freund reicht auch die “einfache” Version mit nur einer CD. Hörbar sind sie alle beide sehr!

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