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StudiVZ bekommt Schnappatmung

Es war zu erwarten, dass die StudiVZler jetzt zurück rudern. Wäre ja nicht das erste Mal, dass die Presse, unter anderem “ein Nachrichtenmagazins mit professionellem Image” irgendwelche Äußerungen wortwörtlich wiedergibt und diese dann völlig missinterpretiert – zumindest nach Worten des StudiVZ-Sprechers Samir Barden.

“Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sauer wir über diese Art der Berichterstattung sind.”

sagt Baden in einer Mitteilung (danke an die vielen Hinweise) an seine Mitglieder im StudiVZ-typischen Gute-Nacht-Geschichten-Stil. Um der “schlimmen” Behauptungen des Nachrichtenmagazins mit professionellem Image keinen Nährboden zu geben, verschweigt Barden die Quelle. In diesem Interview auf Spiegel Online sagte StudiVZ-Boss Marcus Riecke auf die Frage “Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?” wortwörtlich:

“Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.”

Ich verstehe leider nicht, was daran misszuverstehen ist. Naja, zum Glück ist die holde Studentenschaft bekanntermaßen viel auf der Website des “Nachrichtenmagazins mit professionellem Image” unterwegs und wird sich ein (hoffentlich) differenziertes Bild über StudiVZ machen. Glückauf.


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